Unser Fortbildung zum 60-jährigen Jubiläum des Berufsverbandes, die in Verbindung mit der 6. Dreiländerkonferenz am 2. und 3. Juli 2009 im Kloster Himmelspforten in Würzburg stattfand, war ein voller Erfolg! Gut 80 Kolleginnen und Kollegen haben über die beiden Tage hochinteressante Vorträge in einer anregenden Atmosphäre genießen können. Influenza - Pandemieplanung Die Influenza-Pandemieplanung stellte insbesondere 2005 und 2006 einen wichtigen Schwerpunkt im Fachausschuss Infektiologie dar. Die Landespläne sind weitgehend veröffentlicht. GDVG (zuvor GVEVLG) Der Gesetzesentwurf für das GVEVLG wurde als am 10.07.2003 im Bayerischen Landtag beschlossen. Damit wurde die Arbeitsgrundlage für den ÖGD in Bayern in Gesetzesform “gegossen“. Wie Vergänglich dies ist konnte man nicht erahnen. Nach der Abschaffung der Ernährungsberatung. Mit der Umresortierung ist natürlich auch das Gesetz an die neue Situation anzupassen. In wie weit es dabei auch zu inhaltlichen Veränderungen und evtl. Verbesserungen kommen kann muss sich weisen. Nachdem das GDVG beschlossen ist sollte nun die eigentliche Arbeit beginnen. Der Aufgabenkatalog ist leider auch weiterhin nicht für die Ämter verfügbar. ÖGD-Kongress 2005 mit außerordentlich positiver Resonanz Die Resonanz auf den ÖGD-Kongress 2005 in Bamberg war ausserordentlich positiv, der Kongress war mit ca. 650 Teilnehmern überdurchschnittlich gut besucht. ... Die Vorträge waren durchweg inhaltlich facettenreich und interessant, was sich in vollen, manchmal fast zu vollen, Sälen widerspiegelte. Besonders positiv gesehen wurde die Eröffnung, die mehrere Highlight wie auf einer Perlenschnur aneinander reihte. Da war zunächst das fulminante Orgelspiel von Herrn Prof. Edgar Krapp, einem weit über die Landesgrenzen bekannten Organist, der die eingebaute Orgel im Konzertsaal des Bamberger Kongresszentrums in vollem Umfang forderte. Der bayrische Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Dr. Werner Schnappauf legte ein tiefgehendes Bekenntnis zum Öffentlichen Gesundheitsdienst ab und würdigte die Arbeit des ÖGD als wichtig, notwendig und erhaltenswert. Der bayerische ÖGD stelle hier ein Beispiel für eine effiziente und schlanke Verwaltung dar. Eine Aussage, die in Zeiten von Verwaltungsreform und Personalabbau gerne gehört wurde. * Anmerkung Die Eröffnung wurde durch die Verleihung der Johann-Peter-Frank Medaille abgerundet, sie ging in diesem Jahr an Fr. Prof. Bärbel-Maria Kurth, Direktorin am Robert-Koch-Institut. In der Erwiderung auf die Laudatio, die von Herrn Dr. Harald Michels, dem Amtsarzt von Trier und Schatzmeister des Verbandes, in Form eines Ratespieles gehalten wurde, beleuchtete Fr. Kurth humorvoll aus epidemiologischer Sicht das Risiko, Preisträger für eine Johann-Peter-Frank Medaille zu werden. Das grösste Risiko hatten bisher, betrachtet man die Reihe der Preisträger, ältere männliche Ärzte mit westdeutscher Herkunft. Sie folgerte daraus, dass sie selbst eine Minderheit repräsentiert mit ihren Eigenschaften; Mathematikerin, weiblich und gebürtig in den neuen Bundesländern, vom Alter selbstverständlich ganz zu schweigen, wie ich als Chronist anfügen darf. Die Posterausstellung war in diesem Jahr besonders umfangreich, offensichtlich hat die Massnahme, dass Personen, die Poster zeigen, mit einer Tageskarte belohnt wurden, gewirkt. In den letzten Jahren ist die Anzahl der gezeigten wissenschaftlichen Poster ständig angestiegen, dieser Trend hat sich 2005 fortgesetzt. (Text von den Seiten des Bundesverbandes mit Ergänzungen) * Leider hat der politische Alltag mit seinen Gegebenheiten dieses Bekenntnis , dass einer aktuellen - durchaus engagierten - Betroffenheit entstammt (in diesen Tagen waren in einem Ringversuch infektiöse Influenzaviren verschickt worden) überholt.
Aktuelle Themen 2004- Im Rahmen der Verwaltungsreform „Verwaltung 21“ stehen erneut - und für dem bayerischen ÖGD zum wiederholten Male in den letzten Jahren - alle Aufgaben zur Diskussion. Wir müssen also erneut Diskussionen führen, die schon mehrfach geführt wurden!
Unser Verband hat dabei nachdrücklich und wiederholt die Position der Ärzte im ÖGD in engagierter Arbeit eingebracht. Die Erfahrung aus der Praxis vor Ort mit den oft stark differierenden Voraussetzungen in den einzelnen Ämtern ist dabei sehr wichtig. - Aktuell werden wieder Stellen reduziert:
Eine Reduzierung um 8,5 Stellen bei Ärztinnen und Ärzten resultiert aus der Erhöhung der Wochenarbeitszeit (42 Stunden-Woche). Weitere 30 Stellen sollen - die Entscheidung ist noch nicht (endgültig) getroffen - darüber hinaus eingespart werden. Jedoch werden frei werdende Stellen aktuell schon nicht besetzt. - Nach der Landtagswahl 2003 gehört der ÖGD zum „Umweltministerium“, dass jetzt als Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz firmiert.
Am 2. Februar 2004 war der Vorstand zum Gespräch mit Herrn Minister Dr. Werner Schnappauf und Fr. Staatssekretärin Emilia Müller in München. - Der Vorstand führt - wie schon seit Jahren - regelmässige Gespräche mit der medizinischen Abteilungsleitung im Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
Wir verstehen uns dabei durchaus als Lobby, jedoch weniger - wie leider unterstellt - zur Sicherung eigener Pfründe sondern als Vertretung der Interessen auch und vor allem der Bürger und insbes. der Schwächsten in dieser Gesellschaft. Grade Kinder, Senioren, Demente, psychisch Kranke etc. werden oft genug vergessen.
Rolle des ÖGD - Bundeskongress 2004 in MarburgAuf der Eröffnung des Bundeskongresses in Marburg wurden die Vorstellungen von der Rolle des ÖGD dargestellt (PDF-Version). GDVG (zuvor GVEVLG) Der Gesetzesentwurf für das GVEVLG wurde als am 10.07.2003 im Bayerischen Landtag beschlossen. Damit wurde die Arbeitsgrundlage für den ÖGD in Bayern in Gesetzesform “gegossen“. Wie Vergänglich dies ist konnte man nicht erahnen. Nach der Abschaffung der Ernährungsberatung. Mit der Umresortierung ist natürlich auch das Gesetz an die neue Situation anzupassen. In wie weit es dabei auch zu inhaltlichen Veränderungen und evtl. Verbesserungen kommen kann muss sich weisen. Nachdem das GDVG beschlossen ist sollte nun die eigentliche Arbeit beginnen. Der Aufgabenkatalog ist leider auch weiterhin nicht für die Ämter verfügbar. |